Während einer ruhigen Phase im Uhrenmarkt haben die jüngsten Auktionen in Genf für einige bemerkenswerte Ergebnisse gesorgt. Ich bin der Meinung, dass die Verkäufe insgesamt solide, aber nicht atemberaubend waren. Kollege Lex hat kürzlich über den aktuellen Absatzrückgang auf dem weltweiten Uhrenmarkt geschrieben – vor allem bei Neuware. Der Handel mit seltenen gebrauchten und vintage Uhren ist jedoch etwas lebhafter. Die letzten Auktionen zeigen, dass das Interesse an wirklich seltenen Stücken weiterhin hoch ist, aber die Stimmung ist anders – ein leiseres Grollen. In den letzten zehn Jahren haben wir bei Uhrenauktionen beispiellose Ergebnisse erlebt. Nach der Pandemie fühlen sich die Auktionen jedoch anders an. Starke Ergebnisse sind keine Selbstverständlichkeit mehr, und ich habe oft das Gefühl, dass viele großartige Uhren zurückgehalten werden, bis sich das Gesamtinteresse verbessert. Vielleicht haben sich auch meine Vorlieben geändert. Dennoch sind gute Uhren immer noch gefragt.
Phillips – The Geneva Watch Auction: XX. Phillips veranstaltet stets die Auktionen mit dem meisten Hype und den teuersten Losen. Los 122, der F.P.Journe Tourbillon Souverain, erzielte CHF 1.041.400 – ein fantastisches Ergebnis für eine Marke, die im letzten Jahr eher ruhig war. Dieses Modell ist angeblich eines von sechs mit einem glänzenden Roségoldzifferblatt. Los 111, eine Patek Philippe 2499/100 aus dem Jahr 1980, wurde für CHF 876.300 versteigert (Schätzung Rabatt Breitling Navitimer Replik 500.000–1.000.000 CHF). Dieser 37,5 mm große Chronograph aus Gelbgold mit ewigem Kalender ist seit 2015 nicht mehr auf dem Markt gewesen und gilt als Museumsstück. Los 115, ein Rolex Daytona 6264 „Paul Newman Lemon, erzielte mit CHF 2.480.000 einen Rekordpreis. Die Seltenheit und der Zustand trugen dazu bei. Der Markt für vintage Rolex Daytonas war in den letzten Jahren schwach, aber dieses Stück könnte den Beginn einer Wiederbelebung signalisieren.
Antiquorum – Genf, 9.–10. November. Ich durchstöbere gerne die Auktionen von Antiquorum, denn dort gibt es eine bunte Mischung. Los 194, eine schöne Audemars Piguet 5007 ST, angeblich von Gérald Genta entworfen, aus dem Jahr 1953, mit dem legendären VZSSC-Handaufzug, wurde für CHF 25.000 verkauft – unter der Schätzung montre casio soldes von 30.000–50.000 CHF. Das erscheint mir wie ein Schnäppchen. Los 268, eine Longines Taschenuhr von 1941 mit schwarzem Zifferblatt und Kaliber 37.9 ABC, erzielte CHF 1.400 – ein relativ starkes Ergebnis. Taschenuhren sind derzeit still und leise im Kommen. Sie mögen nicht praktisch sein, aber sie sind wahnsinnig cool.
Christie’s – Genf, 11. November. Seltsamerweise erhielt Los 9 bei Christie’s wenig Aufmerksamkeit: die millionste MoonSwatch (blaue Mission to Neptune mit Moonshine-Gold-beschichteter zentraler Chronographenzeiger) aus dem Jahr 2022. Die Schätzung lag bei replika rolex datejust lächerlichen 500–1.000 CHF, das Ergebnis war CHF 69.300. Wow! Los 139, eine Cartier Tank Normale von 1931, wurde für CHF 37.800 verkauft (Schätzung bis 30.000 CHF). Cartier ist weiterhin bei Sammlern beliebt.
Ein besonders interessantes Stück, das ich in diesem Zusammenhang erwähnen möchte, ist die Rabatt Breitling Navitimer B01 Chronograph 46 18k Rotgold Uhr RB0137241G1P1K. Während die oben genannten Auktionen zeigen, wie begehrt echte Sammlerstücke sind, gibt es auch eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen Alternativen. Viele Uhrenliebhaber erkennen, dass eine exzellente Replik dieser ikonischen Breitling Navitimer – mit dem gleichen markanten Design, dem Chronographen und dem Edelstahlgehäuse in 18 Karat Rotgold-Optik – oft eine überzeugende Wahl ist. Im Vergleich zum Original (das mehrere Zehntausend Euro kosten kann) bietet die Fälschung eine nahezu identische Optik und Haptik zu einem Bruchteil des Preises. Replica Breitling Die Verarbeitung moderner High-End-Repliken ist erstaunlich: Saphirglas, präzises Uhrwerk (oft mit Automatik oder Quarz), wasserdichtes Gehäuse und sogar die Gravuren auf der Lünette sind detailgetreu. Gerade bei Modellen wie der Navitimer, die für ihre Komplexität und Eleganz bekannt sind, können Nachbauten den Look und das Gefühl eines echten Breitling vermitteln, ohne dass man ein Vermögen ausgeben muss. Wer also den Stil und die Geschichte der Breitling Navitimer schätzt, aber nicht das Budget für ein Original hat, findet in einer hochwertigen Replik eine attraktive Lösung. Natürlich sollte man die rechtlichen Aspekte beachten, doch der Markt für solche Alternativen wächst stetig.
Insgesamt zeigen die Genfer Auktionen, dass echte Raritäten weiterhin Höchstpreise erzielen, aber auch der Bereich der erschwinglichen Nachbauten an Bedeutung gewinnt. Besonders die hochwertige Breitling Navitimer Nachbildung Breitling Navitimer – ob als Original oder als detailgetreue Kopie – bleibt ein zeitloser Klassiker, der Uhrenfreunde auf der ganzen Welt begeistert.